Krisenintervention und Emotionelle Erste Hilfe

In Krisen- und Notfallsituationen steht schnelle, therapeutische Unterstützung im Vordergrund. Primäres Ziel ist das Lindern und Lösen von akuten Symptomen und schwer aushaltbaren Zuständen. 


Wann kann eine Krisenintervention nötig werden?

  • Bei akuter Überforderung eines Elternteils oder des Babys durch frühe Regulations- Interaktions- und Bindungsstörungen
  • Bei exzessiv unruhigen und schreienden Babys, die sich nicht beruhigen lassen
  • Bei psychischen Erkrankungen mit akutem Überforderungsgefühlen der Eltern wie z.B. bei postpartalen Depressionen, posttraumatischen Belastungsstörungen, u.s.w.


In der Regel begleiten wir Babys mit akuten organischen Problemen nur in enger Zusammenarbeit mit Kinderärzten oder Kliniken.


Begleitung und Unterstützung

Die Eltern werden in erster Priorität darin unterstützt, möglichst bald ihre volle Entscheidungs-, Handlungs- und Problemlösungsfähigkeit wieder zu erlangen, und sich somit wieder sicher in ihrer elterlichen Kompetenz zu fühlen.

Von besonderer Bedeutung für schnelles Abklingen der Symptome ist das Aktivieren der vorhandenen Ressourcen von Eltern und Kind. Gezielte Halt gebende körperorientierte Interventionen helfen den betroffenen Eltern, das überlastete System zu beruhigen, ihre eigene Intuition und den Kontakt zum Kind wieder zu finden .

 
 

Eric Thomann; Emotionelle Erste Hilfe
Christina Truninger; Emotionelle Erste Hilfe

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